Unendlich ∞
viele Ideen


Kreativität bedeutet: gelernte Standards hinter sich zu lassen und neue Perspektiven auszuprobieren. Der richtige Ort dafür kann sich überall finden. Aber es braucht den Mut, sich auch mal zu verlaufen.

moogdesign grafik web fotografie bonnEs sind viele verschiedene Plätze, an denen ich gerne neue Blickwinkel sammle; im festgelegten Rahmen passiert bei mir nichts. Aber grundsätzlich kann man sagen, dass ich gerne im Rheinland bin. Ich mag, dass hier alles so schön kompakt ist. Es gibt sowohl Berge als auch Wasser – und es ist einfach meine Heimat. Ich würde nicht woanders leben wollen, auch wenn ich Berlin, London oder Paris wunderschön finde. Ich liebe Europa, hier gibt es soviel zu entdecken. Man braucht mindestens drei Leben um annähernd die Schönheit unserer europäischen Kultur zu erleben und zu spüren. Eine besondere Beziehung für mich habe ich dabei zu England entwickelt. Aber auch die Algarve, Andalusien, die Normandie oder Nord- und Süditalien sind sehr spannende Landstriche für mich, auch - oder gerade weil - ich bereits auf anderen Kontinenten war. Ich liebe es, ein Land auf eigene Faust zu erkunden, abseits der Touristenrouten. Das geht gut in Europa. Was man dabei erlebt, setzt so viele Ideen und Möglichkeiten frei! Natürlich kann man sich auf eigenen Wegen auch mal verlaufen, aber das gehört dazu.

moogdesign grafik web fotografie bonnOb auf Reisen oder in der Kunst: Einige Dinge funktionieren, andere nicht. Daraus eine Lehre zu ziehen, ist eben nur mit Erfahrung möglich. Auch, wenn ich gerade nicht verreist bin, bin ich meistens unterwegs. Ich fahre viel mit dem Mountainbike durch das Siebengebirge, wo ich schon in meiner Jugend gewesen bin. Während ich durch den Wald fahre, finde ich Ruhe, bekomme einen freien Kopf und neue Inspiration dafür, wie ich etwas lösen kann. Der Wald schenkt mir eine Menge. Wenn ich auf dem Oelberg oder auf dem Drachenfels stehe, sehe ich meine alte Heimat, meine Geburtsstadt Bad Honnef und meine selbstgewählte Lieblingsstadt Bonn. Hier fahre ich gerne mit dem Skateboard durch die Rheinaue, treffe auf Wildgänse und sonstige alte Bekannte. Alles das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich arbeite gerne in dieser Umgebung und mit den Menschen von hier. Ich mag ihre lockere Mentalität.


Fotografie im Studio oder mobil vor Ort

Ein anderer Ort, an dem man mich trifft, ist mein Studio in der alten Beueler Tapetenfabrik. Mir gefällt die künstlerische Atmosphäre dort, die auch meine Kunden sofort spüren. In meinem Designbüro - meinem Homeoffice - bin ich aber auch häufig anzutreffen: Dort inspiriert mich meine Sammlung von rund 200 historischen Fotokameras. Ich fotografiere sehr viel, beruflich genauso wie privat. Wenn ich die Bilder nicht selbst mache, entsprechen die Ergebnisse oft nicht meinen Vorstellungen. Der „goldene Schnitt“ ist zwar ein Standard, aber trotzdem gefällt er mir nicht immer, denn er verleiht den Aufnahmen wenig Leben. Und ist damit oftmals belanglos, natürlich ist das nicht die Regel:

Der Goldene Schnitt in der Fotografie
Der Goldene Schnitt in der Fotografi
Viele Fotografen sind nicht mutig genug. Da möchte ich mich nicht einreihen! Manche Bilder von mir sind vielleicht gewöhnungsbedürftig, zum Beispiel weil etwas im Schatten verschwindet oder weil der Aufnahmewinkel verschoben ist. Aber gerade dadurch ist es eben auch länger interessant, hinzusehen. Ein Vorbild von mir ist unter anderem Paul Ripke, weil er ganz bewusst außerhalb der bekannten Sichtweise agiert und damit emotionale Momente eingefangen kann. Zum Beispiel die einzigartigen Bilder „Der Mannschaft“ zur Fußball WM in Rio. Aber auch die Bilder des bereits verstorbenen „self made“-Fotografen Oliver Rath inspirieren mich wegen seiner ausgefallenen Kompositionen. Auch mit den Arbeiten anderer Top-Fotografen, die ich bewundere, setze ich mich wiederholt auseinander: Bryan Adams, Rankin, Karl Lagerfeld, Annie Leibovitz, Ellen von Unwerth und viele mehr. Am New Yorker MoMa (The Museum of Modern Art) habe ich mit Auszeichnung an der Fortbildung „Seeing photographs“ teilgenommen. Zusätzlich habe ich ein Fernstudium an der Harvard University Business School (Boston/USA) im Bereich der "Digital Photography" mit (U.S.)Diploma abgeschlossen.


Professionelles Equipment mit Leica, Canon & Co.

moogdesign Carsten Moog Selbst PortraitBeruflich verwende ich immer eine Digitalkamera, aber privat arbeite ich viel analog oder sogar mit Polaroids, also Sofortbildern. Die alte Technik fasziniert mich sehr. Auszuprobieren, wie es früher war, wie etwas funktioniert, das macht mir Spaß. Außerdem arbeitet man ganz anders, wenn man weiß, dass man nur 24 Bilder zur Verfügung hat. Man achtet dann mehr darauf, wie man das Licht misst und wie man durch den Sucher schaut. So entsteht eine Routine, die sich auf meine Arbeit mit der Digitalkamera überträgt: Meist weiß ich genau, was ich will, und habe die richtige Aufnahme sehr schnell. Die Ergebnisse analoger Fotografie sind überraschender, aber die Bildqualität ist selbstverständlich heute mit digitaler Technik viel besser. Trotzdem mag ich die alten Geräte und das, was durch sie entsteht: zum Beispiel die Effekte, die es verursacht, wenn man Polaroidfilme benutzt, die bereits abgelaufen sind.

berufsfotograf prof business eventEine weitere Form der bildlichen Darstellung, die ich anbiete, sind Filme. Sie verlangen natürlich einen deutlich höheren Aufwand als Fotos, denn hier nehmen Schnitt und Ton zusätzliche Zeit in Anspruch, aber sie sind ein wertvolles Mittel in der Werbung; sei es als Produktfilm oder als Imagefilm. Auch auf Internetseiten machen sich filmische Sequenzen in vielerlei Hinsicht bezahlt. Aus meiner Begeisterung für Bilder hat sich auch ergeben, dass ich mich viel mit Social Media beschäftige. Insbesondere betrifft das Instagram, dieser Dienst lebt von Fotografie, und Unternehmen brauchen regelmäßig gute Fotos, um sich dort zu präsentieren. Persönlich nutze ich auch gerne Twitter. Ich mag die Art, wie dort prägnant und mit wenig Text Dinge kommuniziert werden; das ist cool. Schade das Twitter hier noch nicht so gut angenommen wird – die Deutschen lieben nunmal Facebook. Social Media betreue ich auch für meine Kunden genauso wie Internetauftritte, die neben der Fotografie das Herzstück meiner freiberuflichen Tätigkeit bilden.


Das Interview führte die Texterin Johanna Tüntsch (Köln) mit Carsten Moog (Bonn). Vielen Dank!


Web-Movie mit Produkt- und Image-Video

Schon seit 2007 filme ich neben der Fotografie: Bewegte Bilder sind Leidenschaft! Mit einem Film auf der eigenen Internetseite oder in seinem Sozial-Media Account wirkt das Angebot sofort attraktiver. Besucher beschäftigen sich intensiver mit den Leistungen und Angeboten. Und vieles können Sie in einem Film einfach besser präsentieren, weil es anschaulich und kompakt gezeigt wird.

Gerne möchte ich Sie zu einer Tasse Kaffee einladen um die Details zu besprechen.

Musik von FRAMETRAXX


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